Ich bin allein….

Ich bin allein.
Lasse meine Schultasche auf den Boden und setze mich vor dem Fernseher.
Schalte auf ARD oder ZDF und lese mir die Nachrichten im Teletext.

Die Zeit vergeht, aber ich wache nicht auf.

Ich habe ein mieses Gefühl, doch ich kann ihren Grund nicht herausfinden.

Die Zeit vergeht und ich sitze immer noch vor dem Fernseher.
Zufällig bemerk ich beim Umschalten, dass “King of Queens” gerade angefangen hat.
Ich finde die Serie witzig. Lache gerne dabei.

Die Zeit vergeht und schon wieder bedrückt mich ein Gefühl.
Plötzlich klingelt das Telefon.

Ich nehme den Hörer ab, doch niemand ist am Telefon.
Ich setze mich wieder vor dem Fernseher.
Die Zeit vergeht, doch ich sitze immer noch vor dem Fernseher.

Ich schaue auf die Uhr, aber ich beachte sie nicht wirklich.

Plötzlich klingelt es an der Haustür. Ich gehe ran, doch niemand ist da.

“Seltsam” sage ich.
Zuerst das Telefon, dann die Tür.

Ich setze mich wieder vor dem Fernseher.

Das komische ist, dass das bedrückte Gefühl immer noch nicht verschwunden ist.

Ich denke nach woran das liegen könnte.
Nutzlos.
Ich finde es nicht heraus.
Irgendwas bedrückt mich und irgendwas versucht als wollte es mich irgendwie an etwas erinnern.

Ich gehe kurz ins Wohnzimmer, um mein Handy zu holen.

Dabei betrachte ich kurz das Bild von Medina.

“Medina! Wenn ich doch nur einmal dahin könnte.
Nein! wenn ich doch nur dort mein Leben verbringen könnte.
Welcher Muslim würde nicht sein Leben am Grab des Propheten verbringen?” denke ich innerlich.

PLÖTZLICH bekomme ich einen Schock, als würde man mir eine Kugel am Kopf verpassen.
Ich habe gefunden was mich bedrückte.
Es war das, was ich als Muslim hätte nie vergessen sollen.
Der Stützpfeiler meines Glaubens.
Das, was meinen Glauben von den anderen zwei Buchreligionen so abhebt.

DAS GEBET!!!!!!!!!

“Wie konnte ich nur” denke ich für eine Sekunde und nehme schnell mein Wudu
(rituelles Waschen vor dem Gebet) und verrichte darauf mein Gebet.

Nachedem Gebet denke ich darüber nach, wie es passieren konnte.
Dabei bemerke ich, wie Allah (Azza wa Jal), mein Schöpfer, unser Schöpfer, barmherzig ist.

Er war es, der mir dieses bedrückte Gefühl einpflanzte.

Er war es, der das Telefon hat klingeln lassen.

Er war es, der die Türklingel hat läuten lassen.

Und er war es, der mich in das Wohnzimmer hat schicken lassen, um das Bild von Medina zu betrachten.

Mein Schöpfer verlangte nach mir.
Er rufte mich regelrecht, um vor ihm zu stehen.

Ich fange an zu weinen, wenn ich die Barmherzigkeit Allahs gegenüber mir raus finde.

>>Kopiert<<
Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s