>>Die fünf Säulen des Islams

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Die 5 Säulen im Islam

Der Sinn des Lebens eines Muslims ist es, dem allmächtigen Gott zu dienen und dies genau auf die Art und Weise, wie es der allmächtige Gott von seinen Geschöpfen, von seinen Dienern erwartet. Durch diesen Gottesdienst möchte der Muslim den besten Lohn erreichen und das ist das Paradies in cha ALLAH. Über das Paradies sagt der allmächtige Gott in einem Hadith:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Allah sagte: „Ich habe für Meine rechtschaffenen Diener das vorbereitet, was kein auge gesehen hat, und kein Ohr gehört hat, und niemals als Herzenswunsch in die Vorstellung eines Menschen einfiel.“ Leset nach, wenn ihr wollt: „Doch niemand weiß, welche Augenweide für sie als Lohn für ihre Taten verborgen ist.”” (Qur`an Surah As-Sagda (32):17) [Sahih Al-Bucharyy Nr. 3244]

Vor dem Hintergrund dieses absoluten und endgültigen Zieles muss der Gläubige sich anstrengen, um es zu erreichen. Seine Anstrengung muss im Rahmen des Islams erfolgen, denn nur diese Religion erhält eine detaillierte und wahrheitsgetreue Darstellung des Weges zum Paradies.

Im Islam gibt es zwei Quellen, aus denen religiöses Wissen entnommen wird: Das ist zum einen der Quran, also das offenbarte und bis zum heutigen Tage unverfälschte Wort Gottes, und zum anderen die Sunna, womit die vorbildliche Lebensweise unseres Propheten Muhammad sallAllahu alayhi wa salam gemeint ist, sowie was er anderen Menschen erlaubt und verboten hat.

Wichtig für die Interpretation von Quran und Sunna ist das Verständnis der ersten Generation des Islam, also die Gefährten des Propheten Muhammad sallAllahu alayhi wa salam und deren Nachfolger. Denn diese kannten sich mit der ihnen direkt überlieferten Religion am besten aus. Auch im Quran findet sich dazu folgende Aussage:

„Wenn sie so glauben, wie ihr glaubt, dann werden sie rechtgeleitet sein; wenn sie sich aber abwenden, so sind sie nur in Abspaltung geraten. Doch Allah wird dir wider sie genügen, und Er ist der Allhörende, der Allwissende.“ (2:137)

Dieser Vers ist auf die Gefährten des Propheten sallAllahu alayhi wa salam bezogen und enthält eine klare Aussage: Wer sich vom Weg der ersten Muslime abwendet, wird in die Irre gehen. Möge ALLAH ta`ala uns davor bewahren. Ameen

Talha Ibn `Ubaidu-llah berichtete: „Ein Wüstenaraber kam mit ungekämmten Haaren zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: „O Gesandter Allahs, sag mir, was Allah mir an Gebeten zur Pflicht gemacht hat!“ Der Prophet sagte: „Es sind die fünf Gebete, es sei denn, du verrichtest darüber hinaus freiwillige Gebete!“ Der Mann sagte: „Sag mir, was Allah mir an Fasten zur Pflicht gemacht hat!“ Der Prophet sagte: „(Das Fasten im) Monat Ramadan, es sei denn, dass du außerdem freiwillig fastest!“ Der Mann fragte ferner: „Sag mir, was Allah mir an Zakah zur Pflicht gemacht hat!“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erklärte ihm dann die Bestimmungen des Islam, und der Mann entgegnete: „Ich schwöre bei Dem, Der dich mit der Wahrheit ausgezeichnet hat, dass ich keine freiwilligen Leistungen machen werde, und meine Verpflichtungen (gegenüber Allah) werde ich nicht um etwas verringern.“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Er ist erfolgreich, wenn er das wahr macht.“ Oder er sagte: „Er geht ins paradies ein, wenn er das wahr macht.“ (Vgl. dazu Hadith Nr. 1397)

Zwischen den fünf grundlegenden Pflichten eines Muslims und seiner Glaubenshaltung besteht eine Wechselwirkung:  Zum einen bringt der Gläubige, indem er diesen Pflichten nachkommt, seinen Gehorsam gegenüber Allah ta`ala zum Ausdruck, zum anderen wird er durch deren Erfüllung in seiner religiösen Haltung bestärkt.

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