Am Tag wird das Gesicht verschönert…

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Beim Wuduu‘ ein Mal über den Kopf zu streichen ist genügend.

Ar-Rubayy‘ bint Mu’awwidh ibn ‚Afraa‘ berichtete, dass sie den Propheten – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – sah, wie er die Gebetswaschung verrichtete. Sie sagte:
 
„Er strich über seinen Kopf und was davor und was auf der Hinterseite war, und seine Schläfen und seine Ohren, ein Mal.“
 
Es gibt zu diesem Thema Überlieferungen van ‚Aliyy, und dem Großvater von Talhah ibn Musarrif ibn ‚Amr.
Abuu ‚Iisaa sagte: „Und der Hadiith von Rubayy‘ ist ein hasan sahiih Hadiith.“
Es wurde von Mehreren überliefert, dass der Prophet – sallaa Allaahu ‚alaihi wa sallam – einmal über seinen Kopf strich. Die meisten Leute des Wissens unter den Sahaabah und denen nach ihnen handelten dementsprechend. Und Ja’far ibn Muhammad, Sufyaan Ath-Thauriyy, Ibn Al-Mubaarak, Schaafi’iyy, Ahmad und Is-haaq waren der Meinung, dass einmal über den Kopf gestrichen wird.
 
Muhammad ibn Mansuur Al-Makkiyy sagte: Ich hörte Sufyaan ibn ‚Uyaynah sagen: Ich fragte Ja’far ibn Muhammad über das Streichen über den Kopf: „Ist ein Mal genügend?“ Er sagte: „Bei Allaah! Sicher!“
 
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا بَكْرُ بْنُ مُضَرَ، عَنِ ابْنِ عَجْلاَنَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عَقِيلٍ، عَنِ الرُّبَيِّعِ بِنْتِ مُعَوِّذِ بْنِ عَفْرَاءَ، أَنَّهَا رَأَتِ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَتَوَضَّأُ قَالَتْ مَسَحَ رَأْسَهُ وَمَسَحَ مَا أَقْبَلَ مِنْهُ وَمَا أَدْبَرَ وَصُدْغَيْهِ وَأُذُنَيْهِ مَرَّةً وَاحِدَةً“
 
‏ ‏.‏ قَالَ وَفِي الْبَابِ عَنْ عَلِيٍّ وَجَدِّ طَلْحَةَ بْنِ مُصَرِّفِ بْنِ عَمْرٍو ‏.
‏ قَالَ أَبُو عِيسَى وَحَدِيثُ الرُّبَيِّعِ حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ ‏.‏ وَقَدْ رُوِيَ مِنْ غَيْرِ وَجْهٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ مَسَحَ بِرَأْسِهِ مَرَّةً ‏.‏ وَالْعَمَلُ عَلَى هَذَا عِنْدَ أَكْثَرِ أَهْلِ الْعِلْمِ مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَمَنْ بَعْدَهُمْ ‏.‏ وَبِهِ يَقُولُ جَعْفَرُ بْنُ مُحَمَّدٍ وَسُفْيَانُ الثَّوْرِيُّ وَابْنُ الْمُبَارَكِ وَالشَّافِعِيُّ وَأَحْمَدُ وَإِسْحَاقُ رَأَوْا مَسْحَ الرَّأْسِ مَرَّةً وَاحِدَةً
 
‏.‏ حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مَنْصُورٍ الْمَكِّيُّ قَالَ سَمِعْتُ سُفْيَانَ بْنَ عُيَيْنَةَ يَقُولُ سَأَلْتُ جَعْفَرَ بْنَ مُحَمَّدٍ عَنْ مَسْحِ الرَّأْسِ أَيُجْزِئُ مَرَّةً فَقَالَ إِي وَاللَّهِ ‏.‏
 
Jaami‘ At-Tirmidhiyy 1, 26, 34
 
Übersetzt von Maimuna Yvonne Bienas 

Das beten von Frau und Mann in einem Raum

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Dadurch, dass die neu eröffnete „Moschee“ von dieser komischen Seyran Ates gerade in aller Munde ist, wollten wir auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen.

Wir haben bemerkt, dass viele Muslime denken, es sei verboten, dass Männer und Frauen zusammen in einem Raum beten.
Diese Annahme ist FALSCH!
Zur Zeit des Propheten Muhammad, sallALLAHU alaihi wa sallam, wurde nämlich genau das praktiziert.

Frauen beteten im gleichen Raum hinter der letzen Reihe der Männer.
Dazu folgender Hadith:

Abu Hurairah, ALLAHs Wohlgefallen auf ihm, berichtet, dass der Gesandte ALLAHs  –  möge ALLAH ihn loben und Heil schenken – sagte:

„Die beste Reihe für die Männer im Gebet ist die erste Reihe und die schlechteste ist die letzte.

Die beste Reihe für die Frauen im Gebet ist die letzte und die schlechteste ist die erste Reihe.“
[Überliefert bei Muslim (Nr.664)]

Des Weiteren gibt es folgende Aussage von Shaikh al-Albani, rahimahullah, zum Thema „Trennung in der Moschee“
Shaikh al-Albani (rahimahullah) sagte:

„Eine Mauer oder dergleichen als Trennung zwischen Mann und Frau in der Moschee zu bauen ist eine Erneuerung, weil sowas zur Zeit des Propheten (sallALLAHU alaihi wa sallam) nicht existierte.

Hätte ALLAH uns sowas angeordnet, hätte der Prophet (sallALLAHU alaihi wa sallam) es praktiziert.

[Silsilah al-Huda wa an-Nour, Nr. 321]

Hierzu noch eine Fatwa von Shaikh al-Albani, rahimahullah, in der er explizit auf die Thematik eingeht.

https://islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/37-gebet-salah/gemeinschaftsgebete/616-frauen-die-im-gemeinschaftsgebet-nicht-am-selben-musalla-wie-maenner-beten

Und hier noch ein Auszug von Shaikh Bakr Abu Zayd, rahimahullah, aus seinem Buch „Hirsatal al-Fadeelah“ (S. 86):

Die Bedingungen für Frauen,um zur Moschee zu gehen
Es ist Frauen erlaubt, in die Moschee zu gehen, was folgenden Regeln unterliegt:
1. …, dass kein Risiko besteht, andere zu verführen oder verführt zu werden,
2. …, dass ihre Anwesenheit zu nichts verleitet, das gemäß der Shari’ah verboten ist,
3. …, dass sie nicht mit Männern auf der Straße oder in der Moschee drängeln,
4. …, dass sie ausgehen sollten, ohne Parfüm zu tragen,
5. …, dass sie mit Hijab (korrekte islamische Bedeckung von Kopf bis Fuß – NICHT Kopftuch) hinausgehen sollen, ohne eine mutwillige Zurschaustellung mit ihrem Schmuck zu veranstalten,
📌 6. … eine Tür sollte in der Moschee nur für Frauen reserviert werden, um eintreten und herausgehen zu können, wie im Hadith, der in Sunan Abi Dawood und anderswo berichtet wurde,
📌 7. … die Reihen der Frauen sollten hinter den Männern sein,
📌 8. … die besten Reihen für Frauen sind die hinteren, im Gegensatz zum Fall für Männer,
📌 9. …, wenn der Imam in seinem Gebet einen Fehler macht, sollten Männer „Subhan Allah!“ sagen und Frauen sollten klatschen,
📌 10. … die Frauen sollten die Moschee vor den Männern verlassen und die Männer sollten warten, bis die Frauen in ihren Häusern verschwunden sind, wie im Hadith von Umm Salamah (Möge ALLAH mit ihr zufrieden sein) in Sahih al-Bukharyy und anderswo erwähnt wurde.

Nur, weil in den heutigen Moscheen Frauen getrennt von Männern beten, bedeutet es nicht, dass diese Praxis der Sunnah ensprechend ist und dies schon immer so praktiziert wurde.

Dies gilt ebenfalls für viele andere Dinge, die in der heutigen Zeit in vielen (bzw. den meisten) Moscheen praktiziert wird.
Bitte beachtet, dass es schwerwiegend sein kann, aus Unwissenheit, Falsches zu verbreiten und sich demonstrativ gegen das Richtige zu stellen, obwohl einem klare Beweise gebracht wurden, nur weil es dem widerspricht, was einem (falsch) beigebracht wurde.
Das richtige Verhalten bei Unwissenheit ist, dass man entweder schweigt oder man, wenn man in einer Unterhaltung oder Diskussion ist, sagt, dass man es nicht weiß und man sich darüber erkundigt und (selbst) nachforscht.

Man muss nicht zu jeder Sache seinen Senf dazugeben, vor allem nicht, wenn es um solche schwerwiegenden Sachen geht, wie das richtige praktizieren der Religion.

Man sollte ebenfalls nicht für sich beanspruchen immer richtig zu liegen, denn es kann auch sein, dass man einfach falsch liegt (oder die Person von der man lernt oder gelernt hat).

Jeder macht Fehler und es gibt keinen Menschen, der alles weiß.

Wir lernen jeden Tag etwas Neues, alhamdulillah.
Etwas nicht zu wissen ist keine Schande, etwas nicht zu lernen ist eine.

(türkisches Sprichwort)

Wa ALLAHU a’lam – und ALLAH weiß es am Besten.
Alles was richtig ist, ist von ALLAH und alles was falsch ist, ist von mir selbst und von dem shaitan und ALLAH ist frei von jeglichem Fehler.

Wa assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Er hob seinen Kopf niemals beim Gebet…

Maymun bin Hayyan sagte: 

„Ich sah Muslim bin Yasar niemals seinen Kopf während des Gebets wenden, ob das Gebet lang oder kurz war. Einst kam ein Teil der Moschee runter und der Krach jagte den Leuten, die sich auf dem Markt befanden, Angst ein, während er in der Moschee war, ohne Angst zu haben noch seinen Kopf zu wenden und fuhr fort zu beten.“ 

[Az Zuhd von Imam Ahmad S 359]

Das Gebet ist für die Frau in ihrem Haus besser

Sheikh Ibn ‘Uthaymîn rahimaullah sagte:
„Die Sunnah weist darauf hin, dass es für eine Frau besser ist, zu Hause zu beten – ganz gleich, wo sie ist, ob sie sich in Mekka oder anderswo befindet. Der Prophet (Frieden und Segen ALLAHs seien auf ihm) sagte: „Verbietet den Dienerinnen ALLAHs nicht, dass sie in die Moscheen ALLAHs gehen, aber ihre Häuser sind besser für sie.“

Er sagte dies, als er in Madînah war, obwohl das Gebet in der Moschee des Propheten mehr Lohn einbringt, da das Gebet einer Frau in ihrem eigenen Haus bedeckender für sie ist und weiter entfernt von Fitnah (Versuchung); wenn sie also in ihrem Haus betet, so ist dies vorzuziehen und besser.“

[Fatâwa al-Jâmi‘ah li’l-Mar’ah al-Muslimah, Bd. 1, S. 207]

​Das Duha-Gebet

Das Duha-Gebet ist ein freiwilliges Gebet, zu welchem die Muslime vom Gesandten Allahs ﷺ ermuntert und auf seinen großartigen Lohn hingewiesen wurden. Er sagte:
«Für jedes Knochenglied des Körpers muss eine Sadaqa vergeben werden. So ist jedes ‹subhanallah› eine Sadaqa, jedes ‹alhamdulillah› eine Sadaqa, jedes ‹la ilaha ila allah› eine Sadaqa, jedes ‹Allahu akbar› eine Sadaqa, zum Guten Aufrufen und das Schlechte Verwehren eine Sadaqa. Das alles wird durch das Verrichten des Duha-Gebetes mit zwei Raka’a völlig ausgeglichen.»

[Muslim #1668, Abu Dawud #5243 und Imam Ahmad #1675]

Die Zeit des Duha-Gebetes beginnt 20 Minuten nach dem Sonnenaufgang und endet 20 Minuten vor dem Mittagsgebet.

Sechs Angelegenheiten, die im Gebet auf Nifaq (Heuchelei) hinweisen

Ibnu-l-Qayyim (رحمه الله) zählte folgende Dinge auf:
❶. Faulheit, wenn einer zum Gebet aufsteht

➋. Die Absicht, mit dem Gebet anzugeben

➌. Das Gebet zu verschieben

➍. In einer äußerst eiligen Art und Weise zu beten

➎. Während dem Gebet selten an Allah zu gedenken 

➏. Auf das Gemeinschaftsgebet zu verzichten

[Hukm Tark us-Salat S. 105]

• Übersetzung: @al_hidayah