Ziel des Shaytan; Übertreibung 

Ziel des Shaytan; Übertreibung

Ibnu Taymiyyah (رحمه الله) sagte:

„Der Shaytan möchte, dass die Menschen in jedem Aspekt der Religion übertreiben und extrem sind. Wenn der Shaytan zum Beispiel bemerkt, dass die Person zur Barmherzigkeit neigt, so wird er ihr die Barmherzigkeit ausschmücken bis die Dinge, welche Allah hasst, sie nicht erzürnt…“

[Tafseer al-Kabeer B. 5 S. 247

• Übersetzung: @al_hidayah

​Die Verhaltensweise des Propheten [ﷺ] gegenüber seinen Frauen

Imām Ibn Kathīr [رحمه الله] sagte, als er die Stellung des Propheten [ﷺ] gegenüber seinen Frauen, den Müttern der Gläubigen, beschrieb:
“Von den Benehmen des Propheten [ﷺ] war, dass er schöne Genossenschaft  darstellte und immer freudenreich war. Er war verspielt mit seiner Familie und behandelte sie liebevoll, er war großzügig darin für sie (Vermögen) auszugeben, er brachte seine Frauen zum lachen, er lief sogar mit ‘A’īshah, der Mutter der Gläubigen, Wettrennen um ihr gegenüber Liebe zu zeigen.”

📚 [Tafsīr Ibn Kathīr, (1/466)]

Der Schlaf (Tafseer)

💤„Und Wir haben euren Schlaf zum Ausruhen gemacht“ [25:47]

Shaykh Muhammad bin Salih al-Uthaimin (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte:
„Und Wir haben euren Schlaf zum Ausruhen gemacht“
[25:47] bedeutet:
der Müdigkeit ein Ende zu setzen, da der Schlaf der Erschöpfung, die ihm vorausgeht, ein Ende bereitet, und eine Person dadurch ihre Energie für das, was vor ihr liegt, erneuert. Daher sieht man, dass wenn jemand müde wird und schläft, er erfrischt ist und seine Energie sich erneuert hat. Dies ist ein Segen und es ist ebenso eines der Zeichen Allahs, denn Allah sagt (ungefähre Bedeutung):
„Und zu Seinen Zeichen gehört euer Schlaf bei Nacht und Tag und auch euer Trachten nach etwas von Seiner Huld.“ [30:23]„

Und Wir haben den Tag zur Lebensführung gemacht“
[78:11] bedeutet leben, indem die Leute nach der Versorgung gemäß ihrem Status und ihrer Umstände trachten.
Dies ist der Segen Allahs über Seine Diener.

[Tafsir Juza Amma, S. 22 und 23]

Tafseer Al Quran al Kareem Sourah 60 Aya 6-7 (Imam Katheer)

Tafseer Sourah 60 Aya 7-9 Imam Katheer S.871-872

Vielleicht wird Allāh Zuneigung setzen zwischen euch und denen unter ihnen, mit denen ihr

in Feindschaft lebt; denn Allāh ist Allmächtig und Allāh ist Allverzeihend, Barmherzig.

(60:7)

 Allāh verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft

haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit

ihnen zu verfahren; wahrlich, Allāh liebt die Gerechten.

(60:8)

 Doch Allāh verbietet euch,mit denen, die euch des Glaubens wegen bekämpft haben und euch aus euren Häusern

vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu schließen.

Und wer mit ihnen Freundschaft schließt – das sind die Missetäter.

(60:9)

Erläuterung der Verse 7-8

60:7-8 – Allāh (t) weiß, wie schwer es ist, die Beziehungen zu Brüdern, Schwestern und anderen

nahen Verwandten abzubrechen. Darum tröstet Er hier die Gläubigen mit der Hoffnung, dass eben

diese Angehörigen eines Tages Muslime werden und sich die gegenwärtige Feindschaft wieder in

Freundschaft wandelt. Niemand konnte damals verstehen, wie das möglich sein könnte. Aber nur

wenige Wochen nach der Offenbarung dieses Verses wurde Makka eingenommen, und die Banū

Quraiš schlossen sich scharenweise dem Islam an, so dass die Muslime mit eigenen Augen die

Erfüllung dieser Verheißung erleben konnten. (ÜB)

60:9 – Friedliches Zusammenleben ist die grundsätzliche Regel in den Beziehungen des

islamischen Staates mit andern Staaten. Dieser Zustand endet nur, wenn der islamische Staat

militärisch angegriffen wird, und wenn die Befürchtung besteht, dass ein Friedensabkommen von

der gegnerischen Seite gebrochen wird, was an sich eine Angriffsdrohung darstellt, oder wenn die

freie Ausübung des Glaubens mit Gewalt unterbunden wird, was einen Angriff auf die

Menschenrechte darstellt. Der Muslim streitet nicht um eigene Interessen und kämpft nie aufgrund

von Rassismus oder Nationalismus, Stammes- oder Familienfehden. Er kämpft, nur damit das

Wort Allāhs Oberhand gewinnt. (ÜB) (vgl. 9:5, 23-24; 58:22 und die Anmerkung dazu).