Das Fasten am Tag von Arafa

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Myanmar Spendenaufruf

Muslime werden massenhaft getötet und verbrannt #Terror und #Genozid im Massenformat Das seit Jahren vor den Augen der Welt Wo bleibt der mediale Aufschrei ❓

🛑Seit 4 Jahren helfen wir den Rohingya vor Ort in Burma (Myanmar), Bangladesh, Indien und Indonesien. Es ist jetzt, während den großen Massakern wichtig wie nie zu spenden.

Diese Bilder zu teilen ist eigentlich nicht schön, aber die Welt muss es erfahren.

🗣 Rohingya Nothilfe 📺 https://youtu.be/OjT7ESe-4gM

✊🏾Dank euren fleissigen Spenden zuvor und dem Notfallfonds konnten wir direkt gestern die ersten 50 Flüchtlingshäuser für eine Ansaar Siedlung bezahlen, wir wollen nun die nächsten 50 schaffen um auf 100 Häuser auszuweiten. In jedem Haus werden ca. 10-20 Personen unterkommen können. Ein Haus kostet 350€. Auch jeder andere Betrag ist sicher erwünscht. 👐🏽

🌟 Am Donnerstag haben wir extra eine Konferenz mit den Vorsitzenden des Burma Rates aus Deutschland und werden uns über neue Schritte beraten. Sie kommen uns in unseren Büros besuchen. 👨🏿‍🏫

💡Qur’an: Und Er sagte: Nie könnt ihr zur vollkommenen Rechtschaffenheit gelangen, solange ihr nicht spendet von dem, was ihr liebt; und was immer ihr spendet, wahrlich, Allah weiß es wohl. [3:92]

Verwendungszweck: BAD Spendenkonto:

🚨 Name:WWR e.V. Bank:

Volksbank Düsseldorf-Neuss

IBAN: DE91 3016 0213 0302 0260 17 BIC/SWIFT: GENODED1DNE

Paypal: http://ansaar.de/paypal-spende/

http://www.ansaar.de

Das Schicksal der Kinder der Ungläubigen Eltern

Abu Huraira, ALLAHs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:

Der Gesandte ALLAHs , ALLAHs Segen und Heil auf ihm, wurde über (das Schicksal) der Kinder der ungläubigen Eltern gefragt, die im Kindesalter sterben, und er (der Gesandte) sagte:

„ALLAH weiß am besten, was sie begehen würden.“

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4808/Kapitel 46]

Die schlimmste Zeit

Es wurde überliefert, dass Abu Hazim Al-Ashja’i – möge Allah sich seiner erbarmen – sagte: 

„Wenn du dich selbst in einer Zeit wiederfindest, in der Worte als Wissen und Wissen als Taten akzeptiert werden (anstatt es in Taten umzusetzen), dann befindest du dich in der schlimmsten Zeit und unter den schlimmsten Menschen. 

[Abû Bakr Al-Daynûrî, Al-Mujâlasah wa Jawâhir Al-’Ilm` 4:338]

Dhul Hijjah und Nachfasten von Ramadan

Frage:

Ist es mir erlaubt, die sechs Tage des Shawwals mit der gleichen Absicht wie für das Nachholen der Tage, die ich wegen meiner Periode im Ramadan nicht gefastet habe, zu fasten?

Antwort:

Wer den Tag von ‘Arafah (oder den Tag von ‘Ashura) fastet, aber noch immer Tage vom Ramadan schuldig ist, dessen Fasten ist gültig. Aber wenn er die Absicht hat, diesen Tag zu fasten, um einen versäumten Fastentag von Ramadan nachzuholen, dann wird er zwei Belohnungen erhalten: die Belohnung des Fastens vom Tag von ‘Arafat (oder ‘Ashura), gemeinsam mit der Belohnung für das Nachholen des Fastens. Dies bezieht sich auf allgemeines freiwilliges Fasten, das nicht in Verbindung mit Ramadan steht. Betreffend dem Fasten von den sechs Tagen des Schawwals, so stehen diese in Verbindung mit Ramadan, und können nur gefastet werden, nachdem man das versäumte Fasten vom Ramadan nachgeholt hat. Wenn er sie fastet, bevor er das versäumte Fasten von Ramadan nachgeholt hat, dann wird er diese Belohnung nicht erlangen, da der Prophet (sallALLAHU alahi wa sallam) sagte:

“Wer Ramadan fastet und ihm dann mit sechs Tagen von Shawwal folgt, es wird sein, als ob er ein Jahr lang gefastet hat.”

(Muslim Nr. 1164)

Es ist bekannt, dass derjenige, der noch Fastentage vom Ramadan schuldig ist, Ramadan nicht gefastet hat, bis er die versäumten Tage nachholt.

Sheikh Ibn ‘Uthaymin Fataawa al-Siyaam, S.438

Und Shaykh Ibn ʿUthaymīn (rahimahullah) sagte:

„Wenn er die 10 Tage von Dhi-l-Ḥijjah oder den Tag von ʿArafah erlebt, so sagen wir: Faste das Nachholen von Ramaḍān in diesen (10) Tagen und vielleicht erlangst du den Lohn für das Nachholen und den Lohn für das Fasten dieser Tage. Und angenommen er erlangt nicht den Lohn für das Fasten in diesen Tagen, so ist das Nachholen immernoch besser als das freiwillige Fasten (was die Belohnung angeht).“

Sünden behindern das Wissen

Es besteht kein Zweifel, dass die Sünden und Fehler tiefe Spuren und Folgen in den Herzen der Menschen hinterlassen. Sie hinterlassen gräßliche und schädliche Spuren, welche nicht möglich sind, zu entfernen, außer mit aufrichtiger Reue.

Zu den Spuren der Sünden zählt die Abwendung vom Wissen, weil das Wissen Licht ist, dass Allah ta´aala in das Herz legt, bis die Sünde das Licht auslöscht. Als Imam Shafi’i sich in der Anwesenheit von Imam Malik hinsetzte und vor ihm las,  war Imam Malik in Erstaunen versetzt von seiner Klugheit, seinem Scharfsinn und seinem Verständnis und danach nahm  ihn Imam Malik zur Seite, um ihm zu sagen: „Ich sehe, dass Allah Licht in dein Herz gelegt hat, deswegen erlösche dieses nicht mit der Finsternis der Sünde.“
Einmal beschwerte sich Imam Shafi’i bei Waki, dass er sich die Unterrichte nicht im Gedächtnis behalten könne. Waki gab Imam Shafi’i den Ratschlag, die Sünden zu unterlassen und er sagte: „Wisse, dass Wissen Licht ist und das Licht Allahs keinem Sünder gegeben wird.“
[Ad-dâ Wa’d-Dawâ von Ibn Qayyim al-Jawziyya]

Das Vertrauen (auf ALLAH) und das Ergreifen der Mittel

Die Frage:

Es gab eine Diskussion über die Thematik des Vertrauens (auf ALLAH) und des Ergreifens der Mittel. Und das Vertrauen von einigen rechtschaffenen Leuten, wie das Vertrauen von Maryam, zu der Sommerfrüchte im Winter kamen und andersherum, jedoch ergriff sie keinerlei Mittel (dazu), vielmehr gab sie sich voll und ganz der Anbetung hin. Raten sie uns etwas diesbezüglich, möge ALLAH sie segnen.
Die Antwort:

Alles Lob gebührt ALLAH.
„Das Vertrauen verbindet zwei Dinge:
1. Sich auf ALLAH zu verlassen, der Glaube daran, dass Er der Versursacher der Mittel ist, dass Seine Bestimmung geschieht und dass Er die Angelegenheiten bestimmt, umfasst und niedergeschrieben hat. Gepriesen und erhaben sei Er.
2. Die Mittel zu ergreifen. Denn es gehört nicht zum „Vertrauen“ (auf ALLAH), dass man die Mittel vernachlässigt. Vielmehr gehört es zum Vertrauen, dass man die Mittel ergreift und nach ihnen handelt. Und wer sie vernachlässigt, der widerspricht dem, was ALLAH vorgeschrieben und bestimmt hat. Denn ALLAH -gepriesen und erhaben sei Er-  ordnete an, dass man die Mittel ergreifen soll und spornte dazu an und Sein Gesandter -ALLAHs Segen und Frieden auf ihm- ordnete dies auch an.
Demnach ist es dem Gläubigen nicht erlaubt, die Mittel zu vernachlässigen. Vielmehr ist man erst wirklich jemand, der (auf ALLAH) vertraut, wenn man die Mittel ergreift. Deshalb wird die Eheschließung vorgeschrieben, um Kinder zu bekommen und es wird der Geschlechtsverkehr (dafür) vorgeschrieben. Wenn aber jemand kommt und sagt: „Ich werde nicht heiraten und warte auf ein Kind, ohne zu heiraten“, dann würde er zu den Verrückten gezählt werden, denn dies machen nicht die mit Verstand. Genauso soll man nicht Zuhause oder in der Moschee sitzen und danach streben, dass Spenden und Versorgungen zu einem kommen. Vielmehr muss man beim Suchen der erlaubten Versorgung bestrebt sein, etwas tun und sich abmühen.
Und Maryam -möge ALLAH ihr barmherzig sein- hat nicht auf die Mittel verzichtet.

Denn ALLAH sagte ihr:
„Und schüttle zu dir den Palmenstamm, so lässt er frische, reife Datteln auf dich herabfallen.“ [Maryam:25]

Sie schüttelte den Palmenstamm und ergriff die Mittel, bis die frischen Datteln herunterfielen. Somit hat sie nicht von den Mitteln abgelassen. Und dass die Versorgung bei ihr war und dass ALLAH sie ehrte und ihr einen Teil des Lebensunterhaltes ermöglichte und sie mit einem anderen Teil beschenkte, bedeutet nicht, dass sie die Mittel vernachlässigte. Vielmehr betete sie ALLAH an, ergriff die Mittel und handelte nach ihnen.
Und wenn ALLAH einigen Seiner Freunde unter den Gläubigen einige Wunder herabsendet, so gehört dies zu Seinem Vorzug -gepriesen und erhaben sei Er. Dies beweist aber nicht, dass man die Mittel vernachlässigt.
Von ihm -ALLAHs Segen und Frieden auf ihm- wurde bereits bestätigt, dass er sagte:
„Strebe nach dem, was dir nützt, bitte ALLAH um Hilfe und sei nicht schwach.“
Überliefert von Muslim (2664).

ALLAH -gepriesen sei Er- sagte:
„Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.“ [Al-Fatiha:5]“

Der geehrte Schaikh ‘Abdul’aziz Ibn Baz, möge ALLAH ihm barmherzig sein.

Aus „Fatawa Nur ‘ala Ad-Darb“ (364/1).