“ich habe Angst das die Menschen dann nicht mehr an das Gute glauben“

Ein Reiter in der Wüste sah einen armen Mann, der sehr durstig aussah.
Er gab ihm daher etwas von seinem Wasser.
Der arme Mann bedankte sich bei ihm und schwieg.
Der Reiter merkte, dass der Mann gerne mitreiten würde, um weiterzukommen, sich aber schämte zu fragen.
Er sagte: „Soll ich dich bis zur nächsten bewohnten Gegend mitnehmen?“
Der arme Mann sagte:
„Das wollte ich dich fragen, aber ich schämte mich – du bist so ein großzügiger Mensch.“
Der Reiter wollte ihn aufs Pferd helfen, doch es klappte nicht.
Daraufhin sagte der Mann:
„Bitte verzeih mir, ich bin kein gewohnter Reiter wie du, sondern nur ein armer Bauer.“
Der Reiter stieg vom Pferd ab und half dem Mann rauf.
Als der Mann auf dem Pferd saß, haute er auf einmal mit dem Pferd ab und konnte sehr wohl reiten.
Der Reiter rief ihm nach, er solle bitte kurz stehen bleiben, weil er ihm was mitteilen wolle.
Der Reiter blieb auf Distanz stehen und fragte: „Was willst du mir sagen, du dummer Mann?“
Der Reiter sagte: „Ich möchte dich nur bitten diesen Vorfall für dich zu behalten.
Warum? Damit du dich nicht blamierst“, grinste der undankbare Mann.“Nein…, aber ich habe Angst, dass die Menschen dann nicht mehr an das Gute glauben.“….

SubhanALLAH

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„Dankbarkeit basiert auf fünf Säulen

Demut des Dankbaren gegenüber Demjenigen, Dem er dankbar ist, seine Liebe Ihm gegenüber, sein Bestätigen Seines Segens, sein Lobpreis für Ihn dafür und dass er es nicht für etwas einsetzt, das Er verabscheut.

Dies sind die fünf Säulen der Dankbarkeit, auf denen sie errichtet ist. Wenn eine davon fehlt, fehlt eine der Säulen der Dankbarkeit. Wer von den Gelehrten von Dankbarkeit als unabhängige Qualität spricht, muss sich auf diese fünf Säulen beziehen.

Dankbarkeit im Herzen zeigt sich durch Demut, Dankbarkeit der Zunge durch Lobpreis und Bestätigung und die Dankbarkeit der Taten zeigt sich durch Gehorsam und Unterwerfung.“

(Ibn al-Qayyim – ابن قيم ,رحمه الله)

aus: مدارج السالكين لابن القيم

Schenkung zurück verlangen

Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Das Gleichnis desjenigen, der seine Schenkung zurückverlangt, ist wie das Gleichnis des Hundes, der erbricht und sein Erbrochenes wieder frisst.
[Sahih Muslim, Hadithnr. 3048/Kapitel 24]

 Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wer seine Schenkung wiederverlangt, der ist einem gleich, der sein Erbrochenes wieder isst.
[Sahih Muslim, Hadithnr. 3050/Kapitel 24]

Eifersucht der Frau

Die Eifersucht einer Frau bezüglich ihres Mannes entspringt aus der Fitra (d.h. es ist etwas angeborenes und natürliches), und man kann einer Frau nicht sagen: „Sei nicht eifersüchtig wegen deines Mannes.“ Wenn eine Person etwas nicht mag, obwohl es in der Sharia vorgeschrieben ist, beeinflusst es sie nicht nachteilig, solange sie nicht die Tatsache hasst, dass es vorgeschrieben ist.

Allah sagt (ungefähre Bedeutung): {Zu kämpfen ist euch (Muslimen) vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch…}[Al-Baqara 2:216]

Die Frau, die eifersüchtig ist, hasst nicht die Tatsache, dass Allah ihrem Mann erlaubt hat, mehr als eine Frau zu heiraten, aber sie hasst es, eine Mitfrau zu haben. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen diesen beiden Sachen. Daher hoffe ich, dass der Bruder, der diese Frage gestellt hat, und andere Leute, sorgfältig über solche Sachen nachdenken und nicht vorschnell urteilen; ich hoffe, dass sie diese feinen Unterschiede, wodurch sich Urteile unterscheiden, erkennen werden.

[من فتاوى فضيلة الشيخ ابن عثيمين لمجلة الدعوة]